Webdesign · 6 Min. Lesezeit

Restaurant-Webseite: die sieben Dinge, die Gäste wirklich suchen

Die meisten Gastro-Webseiten zeigen alles außer dem, wofür der Gast gekommen ist. Eine nüchterne Liste dessen, was auf die Startseite gehört – und was nicht.

Veröffentlicht am 25. August 2026

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz erstellt und vor der Veröffentlichung redaktionell von uns geprüft.

Wer die Webseite eines Restaurants öffnet, hat fast immer eine von drei Fragen im Kopf: Haben die auf? Was gibt es? Wie komme ich hin? Alles andere ist nachrangig. Trotzdem beginnen viele Seiten mit einer Bildergalerie, einem Willkommenstext über die Familientradition und einem Menü, das erst nach dem dritten Klick auftaucht.

1. Öffnungszeiten – sichtbar, ohne zu scrollen

Die häufigste Frage überhaupt. Sie gehört nach oben, nicht in den Seitenfuß. Wichtiger noch: Sie muss stimmen. Eine falsche Angabe an einem Feiertag ärgert mehr Gäste als eine hässliche Seite.

2. Die Speisekarte als lesbare Seite

Eine als Bilddatei oder PDF hochgeladene Karte ist auf dem Handy kaum lesbar, lässt sich nicht durchsuchen und taucht bei Google praktisch nicht auf. Eine Karte als normale Webseite dagegen wird gefunden – auch von Gästen, die nach einem bestimmten Gericht suchen.

3. Reservierung, die auch nachts funktioniert

Viele entscheiden sich abends um halb elf für den nächsten Samstag. Zu dieser Zeit geht niemand ans Telefon. Eine Online-Reservierung oder ein digitaler Assistent, der Anfragen automatisch annimmt, fängt genau diese Gäste auf. Ohne das gehen Anfragen still verloren – man merkt es nur nie.

4. Adresse mit einem Klick zur Navigation

Nicht nur die Anschrift als Text, sondern ein Link, der direkt die Navigation öffnet. Dasselbe gilt für die Telefonnummer: Auf dem Handy muss ein Tippen genügen, um anzurufen.

5. Echte Fotos vom eigenen Betrieb

Gekaufte Stimmungsbilder erkennt jeder, und sie erzeugen genau die falsche Erwartung. Zehn ehrliche Aufnahmen Ihrer Gerichte und Ihres Raums wirken stärker als hundert perfekte Fremdbilder – weil der Gast wissen will, wie es bei Ihnen aussieht.

6. Ladezeit unter drei Sekunden

Fast alle Besucher kommen vom Handy, oft über Mobilfunk. Große, unkomprimierte Bilder sind der häufigste Grund für lange Ladezeiten. Wer hier zwei Sekunden gewinnt, verliert deutlich weniger Besucher, bevor überhaupt etwas zu sehen war.

7. Ein Hinweis auf Besonderheiten

Terrasse, Parkplätze, Barrierefreiheit, Hunde erlaubt, große Gruppen möglich – das sind die Punkte, die eine Entscheidung tatsächlich kippen. Sie stehen selten auf der Seite, obwohl sie fast immer gefragt werden.

Was Sie weglassen können

  • Eine Begrüßungsseite, die man erst wegklicken muss.
  • Musik, die von selbst startet.
  • Ein Bilderkarussell, das die eigentlichen Informationen nach unten schiebt.
  • Lange Texte über die Firmengeschichte auf der Startseite – die gehören auf eine eigene Seite.

Der Prüfstein ist einfach: Öffnen Sie Ihre Seite auf dem Handy und stoppen Sie die Zeit, bis Sie Öffnungszeiten, Speisekarte und Telefonnummer gefunden haben. Dauert es länger als zehn Sekunden, ist nicht das Design das Problem, sondern die Reihenfolge.

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